Oh du schöne Weihnachtszeit

young man muscled in santa claus outfitNicht schon wieder ein Weihnachtsthema?! Oh doch. Das werde ich euch nicht ersparen. Glücklicherweise hat uns der Einzelhandel rechtzeitig auf das Weihnachtsfest eingestimmt. Rechtzeitig bedeutet in dem Fall September – für mich persönlich gefühlt etwas früh. Schließlich hält sich mein Heißhunger auf Spekulatius und Schoko-Weihnachtsmänner im Hochsommer in Grenzen. Auf der anderen Seite bedeutet die Tatsache, dass ich noch nicht ein einziges Geschenk habe, dass es doch zu spät war. Also lieber Einzelhandel: Nächstes Jahr im Juli?!

Es ist nicht alles Gold was glänzt … oder glitzert

Spaß beiseite. Es geht ja in erster Linie auch gar nicht um Geschenke beim heiligen Fest der Liebe (gruselig, dass die Autokorrektur ständig „Aliens“ ausspuckt). Wer mich kennt, weiß, dass ich emotional eher mit einem Stein anstatt eines heißen feurigen glitzerspukenden Vulkans zu vergleichen bin. Aber wenn es einen Zeitpunkt gibt, wo der kalte Stein zu glitzern beginnt, dann ist es Weihnachten. Und das im wahrsten Sinne: Die Bude wird mit Kitsch zugestellt, bis es nicht mehr geht. Highlight dieses Jahr: mein weißer funkelnder künstlicher Weihnachtsbaum, bewacht von einem goldenen Pajettenhirsch und einer silbernen englischen Bulldogge. Würde die Weihnachtsgeschichte neu verfilmt werden: das Setting würde genau so aussehen. Es geht doch nichts über ordentlich Deko. Was das ganze Jahr über zählt, gilt besonders an Weihnachten. Dabei setzt nur der Kofferraum meines englischen Kleinwagens die Grenzen des Machbaren. Oder man fährt eben zweimal. Die Spitze des Deko-Eisbergs bilden dann ein Dutzend Duftkerzen. So gibt es gar keine Chance, Zuhause nicht an Weihnachten denken zu können.

Hassliebe Weihnachten

Vor der Deko und den Geschenken stehen die zwischenmenschlichen Beziehungen natürlich ganz oben. Man trifft die ganze Familie und feiert das Fest im Kreise seiner Lieben. Überhaupt hat die Weihnachtszeit ihre ganz eigene Atmosphäre. Entweder man liebt oder man hasst sie. Wer mehr oder weniger freiwillig auf Tuchfühlung gehen möchte, kommt auf einen der unzähligen überfüllten Weihnachtsmärkte auf seine Kosten. Ich freue mich jetzt schon auf die grimmigen Gesichter der Magdeburger. Gefühlt wird die Mehrheit zum Weihnachtsmarktbesuch gezwungen – sonst würden die doch nicht alle nörgelnd und genervt durch die Fußgängerzone rennen. Ich werde jedenfalls derjenige sein, der strahlend mit gebrannten Mandeln und Kinderpunsch über den Markt schlendert. Den Rest des Jahres kann ich dann wieder grimmig guckend verbringen.

Wer keine Lust auf Familie am Fest der Liebe hat und lieber mit Freunden feiern will, wird im BOYS´n`BEATS voll auf seine Kosten kommen. Genießt die Weihnachtszeit und auch wenn es noch ein ganzer Monat bis dahin ist: Kommt gut ins neue Jahr!

Euer Frank

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