Wie entgehe ich meiner Herbstdepression!

So, jetzt ist er schon wieder da, der kühle Herbst. Draußen wird es immer kälter, ich trage jede Woche eine Lage Kleidung mehr auf dem Körper. Doch in meinem Lieblingsclub wird’s dagegen irgendwie immer nackter. Zuerst war da „Cäsar“-John im September, der viel Haut zeigte und bei der Römernacht versuchte, sich unter einem knappen Laken durch die Manege zu kämpfen, ohne noch tiefere Einblicke zu gewähren. Dann sah ich Barkeeper Basti, wie er im Tausch gegen einen doppelten Wodka-Energy auf dem Tablett, den Kellnern die Oberteile abrang.

Erinnerungen werden wach….

Und nun lese ich, dass es am 7. November auch wieder heiß hergehen soll. Heiß wie unter der Sonne Mexikos. Geile Musik, scharfe Taccos und Tequila für nur einen Euro haben die Jungs vom Club versprochen. Lasst mich mal rechnen. Tequila für nur einen Euro? Ich glaube, an diesem Abend dürfte ich wohl mit einem Zwanziger auskommen. Da fällt mir ein, dass ich vor einigen Jahren schon einmal mit viel Tequila gefeiert habe. Es war heftig. Es war lustig. Nur das Ende weiß ich nicht mehr. Aber egal, ein netter Taxifahrer wird mich schon nach Hause chauffieren. Tequila scheint im BOYS´n`BEATS ja auch generell gut zu laufen. Und „laufen“ trifft´s wirklich. Letztens standen Basti und Gunnar mit Tequila-Flaschen und Sombrero bewaffnet auf dem Tresen und haben einige „Flaschenkinder“ mit Tequila-Sturzbächen bedient. Echt eine geile Aktion. Bin gespannt wann die Barkeeper mit Hirschgeweihen auf dem Tresen stehen und der Jägermeister läuft.

Mach Dich nackig!

Am 21. November steht übrigens die nächste MenStrip-Party ins Haus. Ich liebe ja nackte Haut und werde mir das wohl nicht entgehen lassen. Das BOYS´n`BEATS wird in dieser Nacht die Energiekosten senken können, weil die Heizung sicherlich bei so viel Hitze nicht gebraucht wird. Und wie ich Euch kenne, wird sich vielleicht der Ein oder Andere dem Stripper anschließen. Neulich habe ich auch wieder Kritiken am DJ vernommen: „Er spielt immer das Gleiche, er spielt immer das Falsche.“ Eigenartiger Weise ist die Tanzfläche trotzdem immer voll. Aber auch dies ist nur eine der vielen schwulen Paradoxien.

Leute, ich kann Euch nur eines raten. Macht´s wie ich. Richtet dem DJ einfach Eure Wunschtitel aus. Also für meinen nächsten Besuch bei Euch wünsche ich mir „Forever“ von Chris Brown.

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